Mauermoertel

Mauermoertel

Mauermörtel zur Fertigung von Mauerwerk 

Putz- und Mauermörtel ist ein Gemisch aus Bindemittel (Kalk, Zement), Wasser und Sand. Hinzu kommen meist Zusatzmittel und -stoffe, die werkseitig gemischt werden. In früheren Zeiten stand die Druckfestigkeit vom Mörtel im Vordergrund – heutzutage liegt die Zielsetzung darin, einen Verbund zwischen Mörtel und Stein herzustellen. Es dreht sich also um die materialabhängige Haftscherfestigkeit, die nur über die genannten Zuschläge erreicht werden kann. Verwendet wird der Mauermörtel, um im Mauerwerk die Lager-, Stoß- und Längsfugen herzustellen sowie zum nachträglichen Verfugen. Die übergeordnete Bestimmung ist das Sicherstellen der gleichmäßigen Kraftübertragung zwischen den Mauersteinen. Gleichzeitig können Maßtoleranzen ausgeglichen und Zwischenräume geschlossen werden. Die verschiedenen Mörtelhersteller haben die Rezepturen und deren Eigenschaften auf den Anwendungszweck abgestimmt. 

Funktionen von Mauermörtel 

Im Zusammenhang mit der Auswahl des passenden Mauermörtels steht die Standfestigkeit von Gebäuden. Aus diesem Grund sind die Berechnungen und Ausführungsrichtlinien in der DIN EN 998-2 geregelt. Der beigemischte Sand ist ebenfalls genormt und deshalb nach der bauaufsichtlichen Zulassung und Überwachung zu bestellen. Der Mörtel hat Einfluss auf die Tragfähigkeit und auch auf die meisten anderen Eigenschaften des fertigen Mauerwerks. Heutzutage wird bei der Arbeit mit Mauermörtel größtenteils Werkmörtel eingesetzt. Es gibt viele verschiedene Mörtelarten. Die wichtigsten und weit verbreitetsten sind: 

Die fachgerechte Anwendung von Mauermörtel

Mauermörtel kann von Hand oder maschinell gemischt werden. Die Grundanforderungen an den Werkmörtel sind in Deutschland durch die DIN 18 557 geregelt. Die Mischzeit sollte mindestens 4-5 Minuten betragen. Nach dem Mischen ist der Mörtel innerhalb von etwa ein bis zwei Stunden zu verarbeiten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das frische Mauerwerk ist vor ungünstigen Witterungseinflüssen, wie sehr hohen und tiefen Temperaturen, Frost, Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung und Schlagregeneinwirkung, zu schützen. Verarbeiten Sie den Mauermörtel nicht bei Luft- oder Steintemperaturen unter +5°C. Bei Einsatz als Putzmörtel, kann die Oberfläche gefilzt, gekratzt oder gerieben werden. Dem Mörtel dürfen keine Bindemittel, Zusatzstoffe oder Zuschläge auf der Baustelle beigemischt werden. Diese werden bei der Herstellung bereits werksseitig und nach Herstellerangaben dem Werk-Trockenmörtel dosiert hinzugegeben. 

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