Dämmstoffdübel

Dämmstoffdübel

Dämmstoffdübel sind ein wichtiger Bestandteil einer fachgerechten Fassadendämmung 

Bei einem Dübel handelt es sich um ein Bauteil, welches in der Verbindungstechnik eingesetzt wird. Nach dem Einsetzen in ein zylindrisches Loch als Zwischenteil, erfolgt das Einschrauben der Schraube und das daraus resultierende Spreizen des Dübels. Dadurch ist die Schraube gegen Herausziehen gesichert. Im Zuge der Dämmung einer Fassade kommen Dämmstoffdübel zum Einsatz die in den meisten Fällen als Schlagdübel ausgeführt sind. Hier wird durch die Dämmplatte ein Loch in die Wand gebohrt, der Dübel eingesteckt und durch das Einschlagen des Nagels in den Dübel die Spreizung erreicht. Es werden je nach Einsatzzweck Kunststoffnägel oder Stahlnägel verwendet. Bei einer weiteren Variante des Dämmstoffdübels wird eine Schraube mittels eines Eindrehwerkzeuges eingedreht.     
Dämmplatten bestehen aus unterschiedlichsten Materialien, wie zum Beispiel: 
  • Styropor
  • Mineralwolle 
  • Holzfaserdämmplatte 
  • Mineraldämmplatte
  • XPS Hartschaum 
Diese Baustoffe sind in aller Regel noch weniger fest als Gips. Die Einschraub- bzw. Einschlagtiefe ist abhängig von dem Material der zu dämmenden Wand. Zum Beispiel Beton, Klinker oder Hohlziegel. 
Dämmstoffdübel werden als Dämmstoffbefestiger empfohlen. Je nach Bundesland sind diese Befestigungen ab einer gewissen Bauhöhe Pflicht. Vor allem bei einer Dämmung mit Stein- oder Mineralwolle sollte das Anbringen von Dämmstoffdübeln in Betracht gezogen werden.

Anwendungsprinzip von Dämmstoffdübeln

Zur Fassadendämmung von Häusern stehen im Außenbereich folgende Möglichkeiten zur Auswahl: 
  • Wärmeverbundsysteme (WDVS) 
  • Vorhangfassaden 
  • Kerndämmungen 
Beim Anbringen eines WDVS wird ein Dämmstoff zur guten Isolierung an der Außenwand des Hauses angebracht. Die Dämmplatten werden festgeklebt oder mit einem Schienensystem an der Wand gehalten. Die Aufgabe der Dübel beinhaltet das Befestigen der Dämmplatte am Mauerwerk. Die Spreizzone am unteren Teil der Dübel nimmt durch das Einschlagen des Nagels im Volumen zu, wenn diese im Mauerwerk stecken. Dadurch wird erreicht, dass das Dämmmaterial sehr fest mit dem Mauerwerk verbunden ist, wodurch Luftströme in den Zwischenräumen verhindert werden. In diesem Prozess verschwinden die Dübelköpfe im Dämmmaterial. So entstehen keine Unebenheiten auf der Wandoberfläche, nachdem das Armierungsgewebe und die Putzschichten aufgetragen wurden.

Besonderheit beim Dämmstoff Styropor

Bei der Verwendung dieses Dämmstoffes ist das Einsetzen sogenannter Styropor Rondelle zu empfehlen. Sie gewährleisten eine wärmebrückenfreie Verarbeitung. Die Dämmstoffdübel lassen sich, entgegen der Nutzung von Mineralwolle, nicht im Styropor versenken. Dies kann anschließend zu Unebenheiten auf der verputzten Wand führen. Der Einsatz von Rondellen ist also anzuraten um das Durchscheinen der Dämmstoffteller an der fertigen Fassade zu verhindern.
Beitrag zur Heizkostensenkung 
 
Die Fassadendämmung am Haus ist der Wärmedämmung zuzuordnen und trägt wesentlich zum Senken des Energieverbrauchs und somit auch zum Sparen von Heizkosten bei. Einsparungen von 25 bis zu 30 % können erreicht werden. Hinzukommend steigt der Wohnkomfort sowie der Wert des Hauses. Eine Fassadendämmung ist der warme Mantel für die Außenwand des Hauses, der den Energieverlust über die großen Flächen der Außenwände verhindert. 

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Eine solide und fachgerechte Dämmung der Fassade ist somit garantiert!
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